RATGEBER

PLATTFORMÖKONOMIE

Ratgeber Plattformökonomie

Ratgeber Plattformökonomie

Plattformökonomie ist das Geschäftsmodell der heutigen Zeit. Netflix, Airbnb oder Amazon – allen sind diese digitalen Plattformen bekannt. Sie haben gezeigt, dass die Plattformökonomie als digitales Geschäftsmodell enorme Wachstumschancen bietet. Die Plattformen wachsen durch den Netzwerkeffekt oft exponentiell. Je stärker die Kundenzahl steigt, desto wertvoller wird die Plattform. Um das Geschäftsmodell und die Wachstumschancen zu nutzen, muss die richtige Idee und Umsetzung vorhanden sein. Gleichzeitig wirken sich die digitalen Plattformen auf die Arbeitswelt aus. Sie verändern die Datennutzung, die Arbeitsprozesse und ganze Märkte. Gerade als Gründer*in kann es schwer sein, in diesen Bereich erfolgreich einzusteigen.

 

Du interessierst Dich für Plattformökonomie oder willst sogar Deine eigene digitale Plattform starten?

Wir vermitteln Dir einen Experten, der Dich informieren und bei Deinem Vorhaben unterstützen und beraten kann.  

 

FAQ

Was ist eine Plattformökonomie überhaupt und welche Vor- und Nachteile bringt das Nutzen einer Plattformökonomie der Arbeitswelt? Hier findest Du einige Antworten auf diese Fragen.

Die Plattformökonomie beschreibt ein digitales Geschäftsmodell, bei welchen Anbieter mit Interessenten und Kunden auf einer Plattform, einem digitalen Marktplatz, zusammengebracht werden sollen. Es sollen diejenigen zusammengebracht werden, deren Ziele korrespondieren. So zum Beispiel:  

  • Käufer und Verkäufer auf Handelsplattformen 
  • Reisende und Wohnungsanbietende (Unterkunftsvermittlung) oder Hotels (Hotelportale)  
  • Transportsuchende und Fahrer   
  • Immobilienanbieter und Suchende nach einer Mietunterkunft (Immobilienportale)

Netzwerkeffekte beschreiben die Auswirkungen, die sich bei steigenden Nutzerzahlen auf ein Produkt oder eine Dienstleistung ergeben.  

Man spricht von den direkten und indirekten Netzwerkeffekten.  
Der direkte Netzwerkeffekt beschreibt den Effekt, dass bei steigender Nutzerzahl einer bestimmten Gruppe eines Produktes oder einer Dienstleistung, dieses Produkt/diese Dienstleistung auch an Wert und Attraktivität für diese Personengruppe im Allgemeinen gewinnt. Diesen Effekt erkennt man zum Beispiel an Facebook. Je mehr Nutzer bei Facebook registriert sind, desto eher sind neue Nutzer bereit sich auf der Plattform anzumelden.  

Die indirekten Netzwerkeffekte beschreiben Effekte, bei denen äußere Faktoren Einfluss auf die Qualität eines Produktes haben. Diese Effekte treten vor allem auf zweiseitigen Märkten auf, bei denen beide Seiten an steigenden Nutzerzahlen profitieren. Das lässt sich mit dem Beispiel Amazon verdeutlichen. Je mehr Verbraucher auf Amazon einkaufen, desto interessanter wird die Plattform für Händler. Andersherum steigt mit mehr Händlern auch das Interesse der Privatpersonen an Amazon.

Gerade bei den digitalen Plattformen lässt sich vermehrt wahrnehmen, dass sich aufgrund der Wachstumsdynamiken am Ende nur ein dominierender Anbieter durchsetzen wird, welcher dann die bestehende Konkurrenz vom Markt verdrängt. Dieser „The winner takes it all“-Effekt löst eine anwachsende Diskussion um eine stärkere Regulierung der Plattformen aus.

Unternehmen können eine eigene digitale Plattform entwickeln und betreiben oder aber an dem Netzwerk einer fremden Plattform eine aktive Rolle einnehmen und an deren Netzwerkeffekt partizipieren. Sinnvoll ist eine eigene Plattform vor allem dann, wenn es in dem Marktsegment noch keine etablierte Plattform gibt.

BLOG

Hier findest Du spannende Blogartikel rund um aktuelle Themen der Plattformökonomie.

  • Jun022021

    Arbeit 4.0

    Arbeit 4.0 – Arbeitgeber 4.0 & Betriebsrat 4.0 Die Arbeitswelt entwickelt sich stetig weiter. Durch die Digitalisierung ist die Arbeit…

    Weiter Lesen
  • Mai072021

    Was ist Arbeit 4.0?

    Arbeit 4.0 – Was ist das? Der Begriff Arbeit 4.0 beschreibt den Wandel der Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung und…

    Weiter Lesen